Trans.Safe Meeting in Nürnberg: Festlegung der Nutzungs-Szenarien

05.05.2015

TransSafe_Meeting_2015_YOUSE

Die Nutzer sind befragt, die Nutzungskontexte erforscht - aber welche Szenarien schaffen es nun in die Umsetzung? Diese Frage wurde am 28. & 29. April 2015 beim Konsortialtreffen des internationalen Forschungsprojektes „Trans.Safe – Ambient Response to Avoid Negative Stress and enhance SAFEty“ verhandelt. Gastgeber war die VAG Nürnberg, die - neben MAN - die Endandwender vertritt und die Testsite für den Praxistest zur Verfügung stellt.

Die Zusammenkunft mit den Partnern bot die Möglichkeit, gemeinsam konkrete Funktionen des Anti-Stress-Systems sowie deren technische Umsetzungsfähigkeit zu diskutieren. Mithilfe einer Auswahlliste wurden Aspekte wie der Mehrwert für die Endanwender, Herausforderungen bei der Umsetzung oder der Aufwand der technischen Realisierung zusammengetragen und eine finale Auswahl der umzusetzenden Szenarien getroffen. Zudem hatten alle Projektbeteiligten die Möglichkeit, sich den Einsatzort des geplanten Systems, das Kontrollzentrum der Verkehrsbetriebe Nürnberg, im Rahmen einer Begehung persönlich zu erleben.

Im weiteren Verlauf werden nun Prototypen des Systems entwickelt, welche in mehreren iterativen Labor- und Feldtests durch eine repräsentative Nutzergruppe getestet werden. Hierbei sind umfassende Erkenntnisse für die weitere Entwicklung des Produktes zu erwarten.

Trans.Safe wird im Rahmen des AAL (ambient assisted living) Joint Programme durch die EU gefördert. Im Rahmen des Forschungsprojektes soll bis Juni 2016 die Entwicklung eines mobilen Systems speziell für ältere Arbeitnehmern an sicherheitskritischen Arbeitsplätzen (LKW, Leitstelle Verkehrsbetriebe) entwickelt werden. Dieses soll Abweichungen von der optimalen Auslastung erkennen, Gegenmaßnahmen einleitet und dadurch zu einem gesünderen und sichereren Arbeitsplatz beitragen.

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zu Trans.Safe haben, wenden Sie sich gerne an Fabian Prinz (fabian.prinz@youse.de / +49 89 2155-6347).