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Museum für Naturkunde Berlin

Studie zur Wahrnehmung gentechnologisch veränderter Lebensmittel

Herausforderung

Ob Tomate, Apfel oder Kartoffel: Viele Lebensmittel sind das Ergebnis jahrelanger Züchtungen. Dass Eigenschaften wie die Süße eines Apfels, die Festigkeit der Kartoffel oder die Haltbarkeit der Tomate auf bestimmte Veränderungen in ihrem Erbgut zurückzuführen sind, gerät leicht in Vergessenheit. Doch woran orientieren sich Kunden beim Einkauf von Lebensmitteln im Supermarkt?

Vorgehen

Der „ErbUndGut-Supermarkt“  im Museum für Naturkunde will darauf Antworten finden und zugleich aufklären. Als temporäre, interaktive Ausstellung. In der alltäglichen Situation des „Supermarkts“ wurden Anreize generiert, eigene Einstellungen und Entscheidungen zu hinterfragen. Eine neutrale Darstellung des Themas regte dazu an, die Verbindung zwischen der individuellen Kaufentscheidung und der politischen Wirkungsweise zu schaffen.

Ergebnis

YOUSE begleite die Ausstellung mit einem Fragebogen. Anhand der über 900 Teilnehmenden konnte das Vorwissen, die Einstellungen, Bedürfnisse und Wünsche der breiten Bevölkerung zu diesem Thema erfasst werden. Diskrepanzen zwischen diesen Aspekten und der alltäglichen Realität werden durch die  umfangreichen Daten aufgezeigt.

949 ausgefüllte Fragebögen
Interaktive Ausstellung für alle Sinne